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Aktuelles

09.10.2020

Straßen sicherer machen:

Staatsstraße zwischen Marktleugast und Grafengehaig soll saniert werden

Lkw auf kurviger Straße und die geringe Fahrbahnbreite durch den Wald machen die Fahrstrecke bei Großrehmühle zu einem Gefahrenpunkt. Das Straßenbauamt soll Abhilfe schaffen.


Nachdem die Bürgermeister Werner Burger aus Grafengehaig und Franz Uome aus Marktleugast den hiesigen Landtagsabgeordneten Martin Schöffel bei den Gemeindebesuchen vor der Sommerpause auf die Gefahrenstelle im Wald aufmerksam gemacht haben, lud dieser nun zu einer Ortsbegehung mit Siegfried Beck vom Staatlichen Bauamt Bayreuth.

 

Siegfried Beck sicherte bei der Ortsbegehung zu, die Straße vermessen zu lassen. In einem zweiten Schritt könne dann die Verbreiterung der Straße geprüft werden. Beck betonte aber auch, dass eine Verbreiterung die Gefahr berge, dass dort dann schneller gefahren wird. Dennoch werten alle Beteiligten die Zusicherung als ein gutes Signal. Bislang ist die Straße an einigen Stellen unter 6 Meter breit. Durch den kurvigen und steilen Verlauf durch den Wald ist die Straße schlecht einsehbar.

 „Wenn die Straße vermessen ist und geprüft wurde, was überhaupt möglich ist, können wir eine gute Entscheidung darüber treffen, in welchem Ausmaß eine Baumaßnahme Sinn macht,“ so Martin Schöffel. „Größtmögliche Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer muss hier oberstes Ziel sein.“ Die Straße ist aktuell in der 2. Dringlichkeitsstufe beim Staatsstraßenausbau eingeplant.

 

Auch zu einem weiteren Gefahrenpunkt haben sich die Teilnehmer verständigt: Die Bundesstraße B289 in Fahrtrichtung Mannsflur enthält mehrere Senkungen und Spurrinnen, die baldmöglichst beseitigt werden sollen. Siegfried Beck sagte zu, diesen Abschnitt im Rahmen des Unterhaltes von Bundesstraßen in die Sanierung aufzunehmen.

 

Auch über die Ertüchtigung der Kanalisation in den Gemeinden und der Kläranlagen haben die Bürgermeister mit dem Abgeordneten gesprochen. Die Gemeinde Grafengehaig plant, die zukünftige Struktur der Kläranlagen im Rahmen eines Strukturkonzeptes überprüfen zu lassen, bei dem verschiedenen Varianten untersucht werden und die kostengünstigste Lösung ermittelt werden kann. Martin Schöffel gab bekannt, dass die Erstellung dieses Konzeptes über RZWas förderfähig ist mit max. 50.000 Euro für die Gemeinde Grafengehaig.

 

Die zugesagten Fördermittel aus dem Förderprogramm für Abwasseranlagen RZWas zur Unterstützung der neu gebauten Pumpanlage in Neuensorg in Höhe von 475.000 EUR ist auf dem Bankkonto des Marktes Marktleugast eingegangen, wie Bürgermeister Franz Uome bekannt gab. Hierfür haben sich Bürgermeister Franz Uome, Landtagsabgeordneter Martin Schöffel und Landrat Klaus Peter Söllner erfolgreich in München eingesetzt. Eine Fördermöglichkeit nach RZWas wurde erst geschaffen, nachdem die Baumaßnahme begonnen wurde, was üblicherweise zu einem Ausschluss aus der Förderung führt.